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Kontrast-Echokardiographie 

Kontrastmittel verbessern die Darstellung von Herzhöhlen und können die diagnostische Sicherheit bei Ultraschall Untersuchungen erhöhen.

Kontrastverstärkter Ultraschall (CEUS) gehört zu den modernsten Bildgebungsverfahren und wird in spezialisierten Zentren und Fachabteilungen eingesetzt.

Kontrastechokardiographie: Darstellung der Herzhölen
Kontrastmittel in der linken Herzkammer

Bestehen Unsicherheiten, ob z.B. ein Blutgerinnsel im Herzen (z.B. nach einem Herzinfarkt) vorhanden ist, kann das Kontrastecho zusätzliche Sicherheit geben. Anders als bei Röntgenkontrastmitteln stellt eine eingeschränkte Nierenfunktion hier keine Gegenanzeige dar. Im Allgemeinen werden die Kontrastmittel sehr gut vertragen. Die Gasbläschen lösen sich nach wenigen Minuten auf, das enthaltene Gas wird über die Lunge wieder abgeatmet.

Eine wichtige Stütze sind Ultraschall-Kontrastmittel auch im Rahmen der Stress-Echokardiographie. Gerade bei adipösen Patienten kann die Bildgebung mit Ultraschall erschwert oder behindert sein. Dann können Kontrastmittel erfolgreich eingesetzt werden. Dies ist wichtig, wenn Alternativverfahren (CT oder MRT) nicht gewünscht oder ggf. auch technisch nicht durchführbar sind. Eine besondere Anwendung ist die Darstellung der Herzmuskeldurchblutung (Myokardperfusion). Der Blutfluss in den feinsten Blutgefäßen des Herzens kann mit CEUS sichtbar gemacht werden. 

Kontrast-Echokardiographie

Ultraschall-Kontrastmittel: Kleine Mikrosphären können mit Sonographie dargestellt werden (CEUS)   Durch die Verbesserung der Gerätetechnologie sind heute hochauflösende Ultraschalluntersuchungen von Herz und Blutgefäßen des Körpers möglich. Nicht bei allen Patienten ist die Bildqualität echokardiographischer Untersuchungen jedoch ausreichend, um alle Strukturen sicher beurteilen zu können. In diesen Fällen werden heute moderne Ultraschall-Systeme in Verbindung mit Ultraschall-Kontrastmitteln eingesetzt. Ultraschallkontrastmittel sind kleinste Mikro-Bläschen, die den Ultraschall in einer ganz speziellen Weise reflektieren. Dadurch können Strukturen im Herzen sichtbar gemacht werden, die ohne Kontrastmittel nicht  untersucht werden könnten. Ultraschall-Kontrastmittel belasten die Niere (anders als Röntgenkontrastmittel) nicht und werden in der Regel gut vertragen. Bei Patienten mit einer Neigung zu allergischen Reaktionen können –falls notwendig- vorbereitende Massnahmen getroffen werden.  Die Ultraschall-Kontrastmittel entwickeln ihre speziellen Eigenschaften durch ein sehr inertes (unschädliches) Gas, das sich in den Bläschen befindet. Die Hülle dieser Gasbläschen besteht z.B. aus bestimmten Zucker- oder Fett-Verbindungen. Gas und Hülle schwingen im Ultraschall, diese Schwingungen können von modernen, leistungsfähigen Ultraschall-Geräten gezielt dargestellt werden (harmonische Bildgebung). Nach kurzer Zeit lösen sich die Bläschen auf, das Gas wird einfach abgeatmet. Somit ist diese Untersuchung für den Körper nicht belastend. 
     
 

Verbesserung der Darstellung der Herzkammern

Gerade bei der Durchführung von Echo-Untersuchungen, bei denen die exakte Beurteilung von Wandbewegungen erforderlich ist (z.B. Stress-Echokardiographie) kann die Verwendung von Ultraschall-Kontrastmitteln vorteilhaft sein. Die Abgrenzung der Herzinnenwand wird sogar so verbessert, dass die Bildqualität vergleichbar mit der Herz-MRT Untersuchung wird. Neuere Technologien erlauben sogar die Darstellung der Gewebedurchblutung auf der Ebene der Mikrostrombahn (Perfusion), so dass Durchblutungsmessungen möglich werden. Dies kann z.B. bei der koronaren Herzerkrankung für die Frage nach der Notwendigkeit einer Herzkatheter-Untersuchung sehr relevant sein. Auch bei der Untersuchung von unklaren Strukturen im Herzen (Blutgerinnsel, Tumoren) kann der kontrastverstärkte Ultraschall (CEUS) einen wichtigen Beitrag zur Diagnose leisten. 
 
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