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„Vorbeugen ist besser als heilen …“ Diese bekannte Devise trifft besonders auf die Herzgesundheit zu.

 

Gerade Erkrankungen von Herz und Kreislauf lässt sich überaus wirksam vorbeugen. Denn viele der Gefahren, die zu ihrer Entstehung führen, lassen sich selbst in den Griff kriegen. Das Rezept zur wirksamen Vorbeugung besteht aus wenigen Zutaten: Man nehme allen voran eine gesunde Ernährung, gebe ausreichend Bewegung und eine Prise Entspannung hinzu. Mehr dazu lesen Sie unter Gesunder Lebensstil.

 

Primäre und sekundäre Vorbeugung

Beim Bestreben, die Gesundheit zu schützen, wird zwischen Primär- und Sekundärprävention unterschieden. Die jeweils dazu angeratenen Maßnahmen sind zwar vielfach die gleichen, doch verfolgen sie eine andere Zielsetzung.

Die Primärprävention hat sich der „Erstvorbeugung“ der Erkrankung verschrieben. Sie richtet sich prinzipiell an jeden, insbesondere aber an jene Menschen, die ein hohes Risiko tragen, zu erkranken. Bei der Sekundärprävention geht es darum, das Fortschreiten einer bereits bestehenden Krankheit zu verlangsamen und bestenfalls zum Stillstand zu bringen.

Für die primäre wie die sekundäre Vorbeugung sollten gemäß der Empfehlungen der European Society of Cardiology (ESC) folgende Ziele angestrebt werden:

 

Lebensstil

Regelmäßige körperliche Aktivität, Normalgewicht (BMI unter 25), mediterrane Ernährung, Nikotin-Abstinenz

Risikofaktoren

Blutdruck unter 130/90 mm/Hg, Gesamtcholesterin unter 190mg/dl, LDL-Cholesterin unter 115 mg/dl, optimale Blutzuckereinstellung bei Diabetikern und Kontrolle weiterer Risikofaktoren.

Gegen Herz-Kreislauf-Krankheiten kann jeder selbst aktiv werden. Wie gut sich das Investment in die Erhaltung der kardiovaskulären Gesundheit auszahlt, zeigen uns inzwischen auch viele Studien. US-amerikanische Untersuchungen ergaben beispielsweise, dass Hypertoniker durch mehr Bewegung und gesündere Ernährung ihre Blutdruckwerte innerhalb von sechs Monaten deutlich senken konnten.
Ein weiteres tolles Beispiel: Eine Studie* zeigte kürzlich, wie enorm der Schutzeffekt regelmäßiger körperlicher Aktivität für das Herz-Kreislauf-System ist. Daran beteiligt waren über 4.200 gesunde Erwachsene. Die Teilnehmer mit der besseren Fitness hatten ein um 48 Prozent geringeres Risiko für dramatische Herz-Kreislauf-Ereignisse. Mit einer guten Fitness ist somit das Risiko, an einer Herzkrankheit zu erkranken oder zu sterben, nahezu halbiert.
 

*Letnes JM et al. Peak oxygen uptake and incident coronary heart disease in a healthy population: the HUNT Fitness Study. Eur Heart J. 2018 Nov 29.

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